IMPURE FICTION präsentiert mit großer Freude KREIDEBOTSCHAFTEN, KNOCHENPROTHESEN, nicht-immersive PERFORMANCES, flackernde Fackeln gegen falsche Profite und diesen blässlichen Habitus: „Setzt ruhig Euer ‚Ich‘ ein, viele Künstler in diesem FESTIVALE GLOBALE nutzen ihr ‚Ich‘ …“ Ich habe bestimmt kein gutes Herz. Wie oft muss ich euch noch sagen, dass ich – EIN INTELLEKTUELLER BIN? Ein Pseudo-Intellektueller?

Wie in dem offenen Brief an die Amtlich Ausgetragenen Vereinigten Museen bezüglich des Eröffnungsabends erwähnt, ist an einem Eröffnungsabend BELEUCHTUNG alles. Büros haben nicht ohne Grund tagsüber geöffnet! Am Ende des Tunnels ist eine Öffnung. Wo die Monate in gerader Linie vergehen. Sie sagte: Wir brauchen uns bis zum Frühling keine „Sorgen“ zu machen, und dann bekommen wir gesagt, Frühling sei JETZT?! In anderen Linien, denen eines behaarten Gesichts – freundlich, vertraut –, wird uns erzählt, dass zwanzig Jahre nicht mehr sind als ein Tag, auch wenn später wieder Tage kommen mögen, in denen zwanzig Jahre verkörpert sind – „Ihr BRAUCHT echt mehr Fußnoten, sonst können wir nicht sagen, ob ihr nur die Theorie von jemand anderem vorstellt oder eure eigene“. Aber wenn es doch für die Leute ist, was schert sie das dann? Ehrlich, eure Feindseligkeit macht mich FASSUNGSLOS! Wir haben es hier mit der kleinlichsten Kleinlichkeit zu tun, nämlich der REDAKTIONELLEN Kleinlichkeit.

Das heutige IPF, gegründet 2013 in den Abwasserkanälen des Mains, bleibt nachtaktiv und den Gezeiten unterworfen – Diener pseudobewusster Selbstsubjekte – anti-national, unbegründet und rhythmusgestört; eine vielsagende Lüge innerhalb des Schreibens, des THEATERS und der Performance –, allesamt aus der persona VULGARIS heraus sprechend. Solange wir uns zu erinnern verpflichtet sind, scheint es in der Tat, dass die Menschen immer schon ein besessenes Interesse an UNREINER FIKTION bekundet haben. In den inneren Kreisen, den Kreisen mit den rechten Perücken, und zwar oft beim Einkleben in Sammelalben, starben – ein paar luxusverwöhnte Wenige, dazu Kerzen und Wachs IN DER NACHT – drei- bis fünftausend Frauen jährlich, weil sie ihre eigenen Krinolinenröcke in Brand setzten. Was für eine bestialische Maschinerie! In geheimem Einvernehmen Ränke schmiedend – diese Finger in Geflechten …  schrecklich ist die Versuchung für den HUND

Unsere Herzen auf Spießen werden zu ihren Fackeln. Blitzende Fackeln längs des Säulengangs, längs der Innenraumstraßen, auf denen wir unsere Pflastersteine verlegen. Wir können ihre schlechte Laune NUTZEN, die Witwen VERGITTERN, das literarische Haus EINZÄUNEN, in ihren Wassern nie anderes baden als Wein – oh Nacktheit – menschenfeindliches Ornament und Verbrechen. Heulet, heulet.

Eine Bedienstete reinigt den Raum, findet einen Ziegelstein auf dem Tisch. Sie kann lesen, aber nur laut, reißt eine Seite heraus und liest:

„Artistes, wehe euer Stück ist nicht gut, wir zahlen ein Tal dafür.“

Gefördert durch: